Bei Portfolio Management geht es darum, die richtigen Projekte umzusetzen. Ein Portfolio von hochwertigen Neue-Produkt-Entwicklungsprojekten maximiert den Return on Investment bei der Innovation. Wenn das Portfolio Management in geeigneter Weise implementiert ist, regelmässig und gut durchgeführt wird, hat es einen positiven Einfluss auf die Unternehmensresultate:

  • Die besten Projekte werden ausgewählt und auf Basis des Wertes für das Unternehmens umgesetzt, um einen stetigen Fluss von “Gewinnern” zu erzeugen.
  • Ressourcen werden optimal zugeteilt, um die Innovationsstrategie umzusetzen.
  • Es gibt Transparenz hinsichtlich der Projektpriorisierung.
  • Funktionsübergreifende Manager und Führungspersonen stimmen sich hinsichtlich der richtigen Prioritäten ab.
  • Projekte werden ausreichend mit Ressourcen ausgestattet.
  • Die Pipeline der neuen Produkte ist am Maximieren des Return on Investment ausgerichtet

Portfolio Management

Die 4 Ziele des Portfolio Managements

  1. Maximieren des Wertes des Portfolios der neuen Produkte
    Das finale Ziel ist ein Portfolio, das langfristige Profitabilität erzeugt, und den Return on Investment bei der Neue- Produkt-entwicklung maximiert. Ressourcen (Kapital und Personal) sollen so zugeteilt werden, dass sich der Portfolio Wert erhöht. Bewährte Methoden sind unter anderem: Bewertungsmodelle, Checklisten und finanzielle Modelle.
  2. Balancieren des Portfolios der neuen Produktprojekte
    Ihr Portfolio der Neue-Produkt-Projekte sollte die Balance der verschiedenen Projekttypen beinhalten: lang- gegen kurzfristige Projekte und Projekte über verschiedene Märkte und Technologien. Bewährte Methoden, das Portfolio zu balancieren, sind unter anderem visuelle Ansichten (z.B. bubble Diagramme und Pie-Charts).
  3. Ausrichten des Portfolios an der Strategie
    Strategie wird real, wenn Sie Geld investieren. Stellen Sie sicher, dass Ihre Innovationsstrategie die Ressourcenzuteilung an den strategischen Prioritäten ausrichtet. Es gibt 2 Ansätze, die Entscheidungen anzugehen: ein bottom-up Ansatz (Projektentscheidungen an den Gates), und ein top-down Ansatz (umgesetzt durch die Portfolio Prüfung aller Projekte). Manche Unternehmen kombinieren beide Ansätze zum Erfolg.
  4. Die richtige Anzahl der Projekte
    Ressourcen (Personal, Vermögen und Kapital) sind begrenzt. Projektverzögerungen passieren, wenn zu viele Projekte in der Pipeline sind und nicht genügend Ressourcen vorhanden sind, diese umzusetzen. Die richtige Anzahl der Projekte auszuwählen, um die Ressourcen zu maximieren, ist kritisch. Eine bewährte Methode ist, eine priorisierte Liste zu führen, die hinsichtlich der Gatebewertung sortiert ist. Eine andere Methode ist, Supply-und-Demand an Ressourcen zu beobachten, und damit die Verfügbarkeit für neue Projekte zu bestimmen.

Portfolio Management: Eine Möglichkeit, die Innovationsleistung zu beeinflussen

Portfolio Management und Priorisierung bei der Neue-Produktentwicklung sind kritische, wertschöpfende Management Aktivitäten. Innovationsmanagement-Experten Scott Edgett’s und Robert Cooper’s Pionierarbeit in diesem Bereich identifiziert Probleme, die ineffektivem (or fehlendem) Produkt Portfolio Management zugeordnet werden können:

  1. Eine starke Hemmung, Projekte zu stoppen
    Es gibt keine durchgehenden Go/Kill Entscheidungskriterien. Projekte werden einfach zur “aktiven Liste” von Projekten, ohne klaren, richtungsweisenden Fokus, hinzugefügt. Ressourcen werden zu stark über viele Projekte verteilt. Dies resultiert in längerer Zeit zur Markteinführung, schlechter Ausführungsqualität, und nicht akzepteblen Ausfallraten.
  2. Schlechte Go/Kill und Projekt-Auswahlentscheidungen
    Es sind zu viele durchschnittliche Projekte in der Pipeline (z.B. Produkterweiterungen und Verbesserungen) und ein Fehlen von Projekten mit hohem Wert. Die wenigen guten Projekte haben nicht genügend Ressourcen, brauchen zu lange zur Markteinführung und erreichen dadurch nicht die erwarteten Resultate.
  3. Die falschen Projekte werden ausgewählt
    Entscheidungen werden aufgrund interner Politik, Meinungen und Emotionen gefällt. Viele dieser falsch ausgewählten Projekte verfehlen die erwarteten Resultate.
  4. Strategische Kriterien fehlen
    Die meisten Projekte sind nicht an der Strategie ausgerichtet, weil sie nicht anhand von Business- und Innovationsstrategie-Kriterien bewertet werden. Die Investitionen entsprechen nicht den Prioritäten in der Unternehmensstrategie, weil die ausgewählten Projekte nichts mit der Innovationsstrategie gemein haben.

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